Frank Nesemann, Lehrer der F.M. Alexander-Technik
Frank Nesemann (Jahrgang 1965) ist seit fast 20 Jahren in pädagogischen und künstlerischen Bereichen tätig. Nach dem Studium der Kommunikationswissenschaften an der FU Berlin entschloss er sich zu einer künstlerischen Ausbildung und studierte Tanz und Eurythmie in Berlin. Es folgten eine pädagogische Ausbildung und Unterrichtsaufträge an verschiedenen Waldorfschulen. Er leitete zahlreiche Jugend(tanz)theaterprojekte im In- und Ausland, zuletzt in Rio De Janeiro/Brasilien.
Seine
Leidenschaft sind die Erforschung und
Entwicklung von Potentialen im Menschen.
Dazu gehört die freie, leichte und bewusste Bewegung eines
Menschen – egal ob er diese im Alltag oder in anderen (auch)
künstlerischen Zusammenhängen vollführt. Alexander-Technik im Alltag
Er möchte anderen Menschen zu mehr Bewusstsein für ihre alltäglichen Handlungen und Denkweisen verhelfen und sie herausführen aus dem Gefängnis der funktionalisierten, zielfixierten Intention und der reinen Zweckerfüllung. Denn sehr schnell vergessen wir den Weg zum Ziel - wir vergessen die Mittel, mit denen ein Zweck erreicht wird. Seit 2001 beschäftigt er sich mit den Prinzipien und Inhalten der Alexandertechnik und besuchte die Ausbildungsklasse bei Dan Armon in Berlin. Zu seinen Lehrern gehörten außerdem Jehuda Kuppermann, Sibylle Havemann, Jonathan Sherate und Schmuel Nelken, der seine Ausbildung noch bei F. M. Alexander gemacht hat. Diese Lehrer haben ihn in seiner Arbeit sehr geprägt. Darüber hinaus besuchte er Workshops zum Unterrichten der Alexandertechnik in Gruppen bei Rosa Luisa Rossi.
Er ist Mitglied im Alexander-Technik-Verband Deutschland (ATVD).
Sein spezielles Interesse gilt auch der Arbeit mit Pädagogen und Musikern, die unter Stresssymptomen bis hin zum Burn-Out-Syndrom leiden. Durch seine lange Unterrichtserfahrung - gerade auch mit den Prinzipien der Alexandertechnik - kann er Pädagogen wieder zu mehr Leichtigkeit und einer natürlichen Präsenz im Unterricht verhelfen.
Ein zentrales Anliegen ist ihm, sich auf die individuellen Wünsche und Gegebenheiten eines Jeden einzustellen. Er verbindet die Erkenntnisse der Alexandertechnik mit der Praxis anderer Aktivitäten und Themen wie allgemeine Gesundheit, Singen, Arbeit am PC, Unterrichtssituationen, aber auch Arbeit unter Stress und Zeitdruck.
Sein Motto lautet: Der Körper ist unser Instrument zur Erfüllung unserer Aufgaben auf dieser Welt. Dieses Instrument kann grob und dumpf oder fein gestimmt und empfänglich sein – wir haben die Wahl.
